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Beschreibung

Die saftigen, gut steinlösenden Zwetschken haben ein ausgezeichnetes Aroma. Der Ertrag beginnt sehr früh und ist regelmäßig. Die sehr großen, dunkelblauen Früchte kann man auch gut lagern. Diese Sorte ist absolut resistent gegen Krankheiten, selbstfruchtbar und ideal für den Hausgarten. Reifezeit: ca. September.

Die Unterlage, auf denen Zwetschken oder Pflaumen veredelt sind, beeinflusst die Wuchsform, den Ertrag und die Robustheit des Baumes. Unsere Zwetschken und Pflaumen sind auf St. Julien INRA Sämling veredelt. Sie sind so robuster und frosthärter.

Der Unterschied zwischen Busch und Halbstamm ist nur die Höhe des Stammes. Der Ertrag ist bei beiden gleich. Büsche haben eine Stammhöhe von ca. 60 cm und werden für den kleinen Garten verwendet. Halbstämme haben eine Stammhöhe von ca. 110 cm und werden mehr in großen Gärten und in Plantagen verwendet.

Für Obstspaliere an Wänden oder an Drähten sollten Sie Büsche verwenden. Wie bei den Rosen muss auch bei Pflanzung neuer Zwetschken-/Pflaumenbäume die Erde ausgewechselt werden, falls auf dem Platz bereits solch ein Obstbaum gestanden ist. In das gleiche Loch gepflanzt, wächst der Baum nicht gut.
Bestellnummer 164221
Verpackungseinheit 1 Stk
LiefergrĂ¶ĂŸe Halbstamm
Preis / Stk
39,90 €
ab Mitte MĂ€rz
+ Stk
-

Pflanzzeit, Reifezeit

IIIIIIIVVVIVIIVIIIIXXXIXII
Pflanzzeit
Reifezeit
Mehr Informationen

Produktvarianten

Zwetschke 'Jojo' Busch

Bestellnummer 164220
Botanischer Name Prunus domestica 'Jojo'
Verpackungseinheit 1 Stk
LiefergrĂ¶ĂŸe Busch
Preis / Stk
34,90 €
ab Mitte MĂ€rz
+-
Topf 10 Liter
LiefergrĂ¶ĂŸe Busch
Überwinterung Winterhart
Standort Sonne
Wuchshöhe 300 - 350 cm

Pflanzzeit, Reifezeit

IIIIIIIVVVIVIIVIIIIXXXIXII
Pflanzzeit
Reifezeit
Mehr Informationen

Zwetschke 'Jojo' Halbstamm

Bestellnummer 164221
Botanischer Name Prunus domestica 'Jojo'
Verpackungseinheit 1 Stk
LiefergrĂ¶ĂŸe Halbstamm
Preis / Stk
39,90 €
ab Mitte MĂ€rz
+-
Topf 12 Liter
LiefergrĂ¶ĂŸe Halbstamm
Überwinterung Winterhart
Standort Sonne
Wuchshöhe 400 - 450 cm

Pflanzzeit, Reifezeit

IIIIIIIVVVIVIIVIIIIXXXIXII
Pflanzzeit
Reifezeit
Mehr Informationen
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ALLGEMEINE PFLANZANLEITUNG FÜR DIE KATEGORIE: Zwetschken Anleitung drucken

Allgemeiner Text

ObstbÀume im Rasen benötigen eine offen zu haltende Baumscheibe, die im Winter mit Stalldung bedeckt oder ganzjÀhrig gemulcht (Rindenmulch) wird.

Erfolgreicher Obstbau ist eine Frage des richtigen Standortes und Klimas und entscheidend von der Sortenwahl abhĂ€ngig. Obst verlangt lockere, gut durchlĂŒftete Böden, die sich schnell erwĂ€rmen. Kalte, verdichtete, stauend nasse Böden sind fĂŒr den Obstbau ungeeignet. Rasen unter ObstbĂ€umen fĂŒhrt besonders auf schweren, lehmigen Böden zu Verdichtungen, ist daher nur dann sinnvoll, wenn der Boden bis Spatentiefe sehr humushaltig ist.
Befruchtung
Der Obstertrag soll und wird nicht direkt in den ersten Jahren nach der Pflanzung einsetzen. Die Dauer der ertraglosen Phase ist unterschiedlich und lĂ€sst sich daher schwer verallgemeinern. Nach 3 bis 5 Jahren sollten jedoch erste Proben am Baum gereift sein. Ursache fĂŒr keinen Ertrag kann das Fehlen der richtigen Befruchtersorte sein, bei Ausbleiben jeglicher BlĂŒte eine falsche DĂŒngung. ErklĂ€rung und Abhilfe kann hier nur bei Kenntnis des Einzelfalles geschaffen werden.
Blue Free, Hanita und Hauszwetschke sind selbstfruchtbar.
Befruchter fĂŒr Graf Althans Ringlotte: The Czar
Mirabelle von Nancy ist selbstfruchtbar.
DĂŒngung
Hoher Fruchtansatz verlangt auch eine entsprechend hohe DĂŒngung. Überhöhte DĂŒngung fĂŒhrt andererseits zu erhöhter AnfĂ€lligkeit auf Krankheiten, beeinflusst den Geschmack ungĂŒnstig und schrĂ€nkt die LagerfĂ€higkeit ein. BewĂ€hrt hat sich eine jĂ€hrliche, immer gleichmĂ€ĂŸig vorgenommene GrunddĂŒngung mit einem organischen VolldĂŒnger im SpĂ€therbst oder VorfrĂŒhling. Diese wird bei Vollertrag um Gaben mineralischer DĂŒnger - vor allem phosphat- und kalihĂ€ltige - bis Ende Juni erweitert. In Jahren reichlicher ErtrĂ€ge nach der Ernte - schon im SpĂ€therbst - mit langsam wirkenden DĂŒngern dĂŒngen. Dieser DĂŒnger ist in die ErdoberflĂ€che einzuarbeiten.
Pflanzabstand
Hoch-, Halb- und ViertelstĂ€mme: 6 - 8 m BĂŒsche und HochbĂŒsche: 4 - 5 m SpindelbĂŒsche: 2 - 3 m Spindeln (senkrechter Kordon): 1 - 1,5 m Spaliere, Palmetten, Obsthecken: 3 - 5 m
Pflanzenschutz
Bei jeglicher chemischer SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung an Obstgehölzen ist die gesetzlich vorgeschriebene Wartezeit bis zur Ernte zu beachten. Vorsicht bei Mischpflanzungen von Obstgehölzen mit unterschiedlicher PflĂŒckreife! BlattlĂ€use: SaugtĂ€tigkeit an BlĂ€ttern und Triebspitzen, bei stĂ€rkerem Befall Einrollen der BlĂ€tter. BekĂ€mpfung mit geeigneten Mitteln gegen saugende Insekten. SchildlĂ€use: Besiedeln bevorzugt geschwĂ€chte Pflanzen. Die unter einem Schild lebenden LĂ€use entziehen der Pflanze Saft und verschmutzen durch Sekrete BlĂ€tter und FrĂŒchte. BekĂ€mpfung: Austriebsspritzung (Winterspritzung). PflaumensĂ€gewespe: Schadbild: Massenabfall junger FrĂŒchte bald nach der BlĂŒte, jede Frucht weist ein Loch auf. Auch am Baum hĂ€ngende FrĂŒchte weisen Bohrlöcher auf. Im Inneren frisst eine weißliche Larve. SĂ€gewespen können zum totalen Ernteausfall fĂŒhren. BekĂ€mpfung: Spritzung direkt nach Abfall der BlĂŒtenblĂ€tter mit InsektenbekĂ€mpfungsmittel.
Pflanzung

Der Pfahl geht beim Spindelbusch bis in die Krone und wird meist zweimal mittels Kokosstricken oder SpezialkunststoffbĂ€ndern in Form einer Achterschlinge mit dem Baum verbunden. JĂ€hrlich das Band auf EinschnĂŒrungen und Haltbarkeit ĂŒberprĂŒfen.

FĂŒr ObstbĂ€ume werden Baumgruben von ca. 60 cm Durchmesser und mindestens 40 cm Tiefe ausgehoben. Die Grubensohle sollte gut aufgelockert werden. Ein Baumpfahl wird vor dem ZuschĂŒtten in der Grubenmitte eingeschlagen und soll bei Hoch-, Halb- und ViertelstĂ€mmen nur bis knapp unter den Kronenansatz reichen. BuschbĂ€ume können ohne Pfahl gepflanzt werden. FĂŒr Spaliere und Obsthecken muss ein SpaliergerĂŒst errichtet werden. Die BĂ€ume werden so tief gepflanzt, dass die Veredlungsstelle knapp ĂŒber der ErdoberflĂ€che zu stehen kommt. Wurzeln mit Erde bedecken, festtreten und krĂ€ftig eingießen bis das Wasser stehen bleibt. Ein Abdecken der Pflanzstelle mit Rindenmulch (Mulchen) verhindert das Austrocknen und begĂŒnstigt das Anwachsen. Alle Wurzeln des Obstbaumes werden frisch angeschnitten, die SchnittflĂ€che soll weiß sein, beschĂ€digte Wurzeln werden entfernt. ObstbĂ€ume mĂŒssen beim Pflanzen zurĂŒckgeschnitten werden. Beim Kronenschnitt werden 3 bis 5 gut verteilte Kronentriebe um 2/3 der ursprĂŒnglichen LĂ€nge etwa in gleicher Höhe, auf ein außenstehendes Auge zurĂŒckgeschnitten. Den Mitteltrieb lĂ€sst man etwas lĂ€nger. Alle anderen Kronentriebe werden an der Basis entfernt. LichtverhĂ€ltnisse: Obst benötigt Sonne: Sie sorgt fĂŒr Aroma und Vitamingehalt, richtige Ausreife, gute FruchtfĂ€rbung und stĂ€rkt die WiderstandsfĂ€higkeit gegen Krankheiten. SpindelbĂŒsche - sog. Zwergobst - benötigen immer einen zusĂ€tzlichen Halt.
Pflanzzeit
MÀrz bis Mai und Oktober bis Frost. Pflanzen im Topf ganzjÀhrig.
Schnitt

Ziel jeder Schnittmethode ist es u.a. Sonne und Luft an die FrĂŒchte zu bekommen.Die sog. Hohl- oder Trichterkrone erfĂŒllt diese Forderung und ist außerdem auch fĂŒr den Laien leicht zu erlernen. Anzuwenden bei Apfel-, Birnen- und PflaumenbĂ€umen.

Der richtigen Schnittmethode wird leider allzu hĂ€ufig ein ĂŒbertriebener Wert fĂŒr die Ertragshöhe beigemessen. Viel entscheidender ist es, an einer einmal gewĂ€hlten Methode festzuhalten. Falscher und in der Methode wechselnder Schnitt fĂŒhrt im Vergleich zu ungeschnittenen BĂ€umen zu geringerem Ertrag. Spalierobst wird auf das sogenannte „Kurze Holz“ geschnitten. Nach der Pflanzung befestigen Sie die Zweige am Spalier. Im Februar alle neu ausgetriebenen Zweige bis auf etwa 3 cm vom Stamm entfernt zurĂŒckschneiden.
WĂ€ssern
ObstbĂ€ume brauchen meist nur nach der Pflanzung ausreichende BewĂ€sserung. SpĂ€ter ist das Gießen nicht notwendig.
Wildtriebe

Auftretende Wildtriebe werden mit Messer oder Schere dicht am Stamm weggeschnitten.

Es ist möglich, dass der zur Veredlung benötigte Wildling aus den Wurzeln und am Stamm Wildtriebe bildet. Diese sind restlos zu entfernen, bei Wurzeltrieben muss man also etwas aufgraben.
Winterschutz
ObstbĂ€ume benötigen in der Regel keinen Winterschutz. In Gegenden, in denen es normal fĂŒr Obst zu kalt ist, kann man sie sĂŒdseitig an geschĂŒtzten Stellen als Spalier pflanzen. ZusĂ€tzlich kann man Reisig vor die Triebe hĂ€ngen.